Häusliche Gewalt

Gewalt gegen Frauen und Kinder

Häusliche Gewalt

Häusliche Gewalt gegen Frauen gehört für viele Frauen und ihre Kinder auch in der Bundesrepublik zum Alltag. Jede vierte Frau erlebt in ihrem Leben mindestens einmal Gewalt durch einen Lebenspartner. Dies zeigt eine Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Lebenssituation, Sicherheit und Gesundheit von Frauen in Deutschland.
Frauen werden vom Ehemann/Partner geboxt, getreten, gewürgt, an den Haaren gezogen, mit Gegenständen beworfen, mit dem Kopf gegen Wände geschlagen, Treppen hinuntergestoßen und vergewaltigt. Das Spektrum der Gewalt ist breit. Einkommen, Bildung oder Alter sind dabei völlig belanglos. Häusliche Gewalt ist die häufigste Ursache für Verletzungen bei Frauen, häufiger als Verkehrsunfälle, Überfälle und Vergewaltigungen zusammengenommen. Ihr eigenes Zuhause ist der gefährlichste Ort für eine Frau.

Für viele Frauen ist die Flucht ins Frauenhaus die einzige Möglichkeit, der Männergewalt zu entkommen, die für sie und ihre Kinder zu gefährlich ist.  Das seit dem 01.01.2002 geltende Gewaltschutzgesetz sowie die Novellierung des Polizeigesetzes stellt zudem eine wesentliche Verbesserung zum Schutz des Opfers vor häuslicher Gewalt dar.

Kein Mann hat das Recht, seine Frau/Partnerin zu misshandeln!

Setzen Sie sich zur Wehr! Werden Sie aktiv, die örtlichen Beratungsstellen helfen Ihnen dabei.

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